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Dienstag, 20.12.2011 Zurück zur News-Startseite

Wind und Regen verhindern feuriges Ende für 10. Neu-Olvenstedter Weihnachtsmarkt

Neu-Olvenstedt Ein wenig leid tun konnten einem die ehrenamtlichen Helfer der Bürgerinitiative Olvenstedt um Matthias Gehrmann. Erst musste aufgrund der Nachwehen von Orkan „Joachim“ das Feuerwerk „Olven 1 in Flammen“ abgesagt werden, dann war es auch für den feurigen Auftritt von Nicole Pomnitz zu windig und regnerisch. Sogar das Schmücken des Weihnachtsbaums musste ausfallen.

Für die jüngsten Besucher lohnte sich der Markt aber dennoch. Ob Jeeps und Motorräder in Kindergröße bei „Bergis Fahrspaß“ oder die beliebte Zuckeleisenbahn – dank der Unterstützung der Wohnungsbaugenossenschaften Post und Energie, Otto von Guericke, WBG 1954 und Stadtfeld konnten die Kinder dort den ganzen Tag kostenlos fahren.

Clown Wuschel unterhielt am Nachmittag ebenso mit seinen Späßen wie die Damen aus dem Kinder- und Jugendhaus „Weizengrund/Weiberkiste“ mit ihren Bastelideen. Entenangeln und Büchsenwerfen sorgten ebenfalls für Freude. Auch wenn Matthias Gehrmann schmerzlich das kurz fristig abgesagte Kinderkarussell vermisste, war es für die kleinsten Olvenstedter wohl dennoch ein Vergnügen. Schließlich verteilte der Weihnachtsmann, der auffallende Ähnlichkeit mit dem Sprecher der Bürgerinitiative hatte, Geschenktüten und Schoko-Nikoläuse an die wartenden Kinder.

Nur den Weg in die Caritas-Begegnungsstätte „Jung & Alt“ fanden nicht viele Olvenstedter, so dass die Mitarbeiter dort vergeblich auf hungrige Käufer für ihre Waffeln warteten.

Zum mittlerweile 10. Mal lud die Bürgerinitiative gemeinsam mit der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neu-Olvenstedt zum Stadtteilweihnachtsmarkt auf den Marktplatz Olven 1 ein. Schausteller Klaus Wagner, der sich auch dieses Mal beteiligte, schlug damals Matthias Gehrmann vor: „Lass uns einen Weihnachtsmarkt organisieren.“ Angesichts der schwindenden Bevölkerung damals wie heute ein mutiges Unterfangen.

Erstmals beteiligte sich Sieglinde Hermes vom Lottoladen um die Ecke am Markttreiben. Obwohl sie seit 1993 ihr Geschäft betreibt, hat sie es erst jetzt gewagt mitzumachen. Mit Erfolg, ihr selbst gemachter Eierpunsch war gegen Ende des Markts trotz mehrmaligen Nachkochens bis zum letzten Tropfen ausgetrunken worden. Was den Besuchern fehlte, waren offenbar Bratwürste – ein Manko, das im nächsten Jahr behoben werden soll. Auch die frühe Anfangszeit kommt dann auf den Prüfstand.

Autor: Stefan Harter (Magdeburger Volksstimme)

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