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Düppler Mühle: "Hoffen auf ein kleines Wunder"
Zum Beitrag "Diskussion um Düppler Mühle und mögliche Rettung des Olvenstedter Wahrzeichens / Aufgeschobener Abriss verleiht Windmühlenfreunden ,Flügel‘", Volksstimme vom 17. Dezember, erhielt die Redaktion die folgenden Leserbriefe:
Warum sich die Stadt so wenig Mühe dabei gibt, die Düppler Mühle zu erhalten, ist mir unerklärlich. Ich bin Studentin und bis zu meiner Jugend in Olvenstedt aufgewachsen, als der Ruf des Stadtteils noch nicht so schlecht war. Die Düppler Mühle konnte ich tagtäglich von unserem Balkon aus sehen. Sie gehörte neben anderen Gebäuden einfach zu meinem Leben dazu.
Im Zuge des Stadtumbaus wurde vor einigen Monaten erst mein alter Kindergarten abgerissen – wobei dieser wirklich viel zu lange leer stand – sowie der Häuserblock, in dem wir wohnten. Es tat weh, zu sehen, dass nach und nach immer mehr aus dem eigenen Leben verschwindet. Und nun soll auch noch die Düppler Mühle dran glauben? Was ist denn die Düppler Mühlenstraße ohne ihre dazugehörige Mühle? Meiner Meinung nach hätte schon vor Jahren etwas gegen den Verfall der Mühle unternommen werden müssen, damit sie nicht früher oder später in sich zusammenfällt. Dies war der Stadt bisher aber offensichtlich egal. Schade um eines der schönsten Gebäude Olvenstedts. Bleibt zu hoffen, dass ein kleines Wunder geschieht und die Düppler Mühle weiterhin existieren darf.
Katrina Pauke, 39112 Magdeburg
Ich habe mit Bewundern gelesen, dass der Abriss der Düppler Mühle vorerst verschoben wurde. Am 13. Januar werde ich mit dabei sein beim Mühlenforum. Es ist wichtig, so ein Bauwerk vor dem Verfall zu retten, dafür würde ich sogar in den Verein eintreten. Ich finde es schade, dass meine Heimatstadt nicht mal ein so kleines historisches Denkmal retten kann und lieber woanders Geld verschwendet, zum Beispiel für einen Tunnelbau.
Ronny Hoffmann, 39128 Magdeburg
Quelle: Magdeburger Volksstimme
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