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Freitag, 24.12.2010 Zurück zur News-Startseite

18 Stadtteile holten sich den Zauber des Advents vor die Tür

Zum dritten Mal nahm die Volksstimme 18 Weihnachtsmärkte in den Stadtteilen unter die Lupe. In sieben Kategorien vergaben die Reporter im Weihnachtsmarkt-Test jeweils maximal fünf Weihnachtssterne. Das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen, GWA-Gruppen oder Bürger-Organisationen unterstützte erneut die Stadtsparkasse wieder – und stellte ein Preisgeld von 1000 Euro für die drei besten Stadtteil-Adventsmärkte bereit.

Magdeburg. Das sind die Ergebnisse des dritten Volksstimme-Stadtteil-Weihnachtsmarkt-Testes: In der Kategorie Atmosphäre bekamen die Weihnachtsmärkte in Ottersleben und Festung Mark die Maximalpunktzahl. Das umfangreichste weihnachtliche Warenangebot boten die Budenstädte im Moritzhof und in der Festung Mark ("Advent in den Gewölben").

Beim Bühnenprogramm konnten der Moritzhof und Sudenburg die maximale Punktzahl erreichen.

In Sachen Kreativangebote für Kinder vergaben die Volksstimme-Tester maximal 4 Sterne – und zwar an den Verein "Die Brücke" in Neu-Olvenstedt und die Festung Mark.

Bei der Originalität gab es vier Sterne für Rothensee, Stadtfeld, Randau, Sudenburg, Festung Mark, Hopfengarten und Lemsdorf.

Die prächtigsten Weihnachtstannen entdeckten Reporter in Diesdorf, Stadtfeld, Sudenburg und Ottersleben.

Die originellsten Weihnachtsmänner hatten nach Ansicht der Redaktion Rothensee, Randau, Sudenburg und Buckau zu bieten.

Das Fazit der Volksstimme: Dank des ehrenamtlichen Engagements zwischen Alt-Olvenstedt und Randau haben die kleinen, aber feinen Weihnachtsmärkte in den vergangenen Jahren deutlich an Qualität gewonnen. Das spiegelt sich auch in den Besucherzahlen wider: Fast alle Marktveranstalter freuten sich über mehr Gäste. Nur die Märkte, die bei Sturm und Regen am dritten Adventswochenende (10. bis 12. Dezember) stattfanden, litten unter leichtem Rückgang.

Mit dem Weihnachtsmarkt-Test 2010 möchten Volksstimme und Stadtsparkasse das beeindruckende Engagement Ehrenamtlicher vor Ort würdigen. Überall opferten Engagierte ihre Freizeit für ein paar besinnliche Stunden der Nachbarschaft. Dass in 18 Stadtteilen strahlende Kinderaugen und glückliche Momente Hochkonjunktur hatten, ist ein Beweis dafür, dass es eben doch möglich ist, ohne große Etats und professionelle Agenturen den Zauber des Advents vor die Haustür zu holen. Insgesamt nahm die Redaktion 18 Stadtteil-Budenstädte unter die Lupe (im Vorjahr waren es 13).

Beim Addieren der von Volksstimme-Reportern vergebenen Sternchen gewann der Weihnachtsmarkt Sudenburg mit 30 vor den Märkten in der Kaserne Mark mit 27 und dem Budenzauber in Randau mit 25. Auf Platz 4 mit 24 Sternchen kamen Buckau und Rothensee. Auf den weiteren Plätzen mit jeweils 23 Sternchen folgen die Märkte in Diesdorf, Stadtfeld, Moritzhof und Ottersleben.

Die insgesamt 1000 Euro Preisgeld, von der Stadtsparkasse freundlicherweise zur Verfügung gestellt, teilen sich: Die GWA Sudenburg (500 Euro), der Verein KulturSzene Magdebug e.V. (Festung Mark, 300 Euro) und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Randau (200 Euro). Sie alle wollen das Preisgeld nicht etwa in Glühwein für eine vereinsinterne Siegesfeier verwenden, sondern in weitere Aktivitäten vor Ort.

Auf dieser Seite blicken wir noch einmal auf die drei schönsten Stadtteilweihnachtsmärkte zurück.

Autor: Jens-Uwe Jahns (Magdeburger Volksstimme)

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