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"Schlechte Noten für Neu-Olvenstedt nicht nachvollziehbar"
Zur Auswertung des großen Volksstimme-Weihnachtsmarkttests in den Stadtteilen erhielt die Redaktion folgenden Leserbrief von Rüdiger Jeziorski aus Neu-Olvenstedt:
In der Volksstimme wurden die Weihnachtsmärkte mit Sternen bewertet. Das ist ein Ansporn für jeden einzelnen Veranstalter. Nun kann man über die Weihnachtsmärkte in den Stadtteilen eine eigene Meinung haben, warum man nun den Weihnachtsmarkt in Neu-Olvenstedt nicht so gut bewertet hat, kann ich leider nicht nachvollziehen. Nach meiner Ansicht und auch der von anderen Bewohnern und Gästen Neu-Olvenstedts war es eine sehr schöne Veranstaltung. Angefangen vom Weihnachtsbaumschmücken am Vormittag auf Olven 1 mit den Kindern der einzelnen Kindertagesstätten bis zur Eröffnung das Marktes um 15 Uhr und dem Sternmarsch um 17.30 Uhr.
Viele Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkelkindern sammelten sich vor der Schwimmhalle in Olvenstedt. Der Weihnachtsmann und Musiker der Musikschule Fröhlich führten den Umzug an. Gemeinsam ging der Marsch durch das Wohngebiet. Viele bunte Lampions leuchteten in den Abendhimmel. Alle waren begeistert, sogar die Bewohner am Parkweg. Sie schauten aus den Fenstern oder vom Balkon und winkten dem Zug zu. Es ging durch die Marktbreite zum Olvenstedter Marktplatz. Von weitem bot sich schon ein schöner Anblick des Marktes. Die vielen Lichter ließen ihn romantisch erstrahlen.
Den ganzen Nachmittag über ging es hier heiß her. Nicht nur für das leibliche Wohl wurde gesorgt, man konnte auch Weihnachtsgestecke und Kindersachen erwerben. Die Markthäuschen sorgten für ein gemütliches Flair. Mit viel Freude und Liebe wurde der Markt von den Veranstaltern hergerichtet. Damit alles reibungslos läuft, war im Vorfeld eine Menge Arbeit notwendig. Für ein paar Stunden haben die Gäste vergessen, dass die Wohnblöcke leer stehen. Warum aber muss die Volksstimme extra betonen, dass dort niemand mehr wohnt?
Viele Gäste haben jedenfalls eine andere Auffassung als der Weihnachtsmarkttester. Und die Bewohner des Stadtteils haben es nicht verdient, dass man Neu-Olvenstedt immer so runtermacht. Sicherlich wird wohnungsbaulich noch viel im
Wohngebiet geschehen. Aber wir sehen den Weihnachtsmarkt als positives Signal. Der Stadtteil hat auf jeden Fall Zukunft. Und eines möchte ich hier auch noch mal deutlich machen: Dieser Stadtteil lebt!
Bedauerlich ist nur, dass unsere Kommunalpolitiker, voran der Oberbürgermeister, einen Bogen um Neu-Olvenstedt machen.
Viele Bewohner des Stadtteils möchten hier weitherhin wohnen. Darum wünsche ich mir beim nächsten Mal, dass man auch alle äußeren Umstände, die es hier zurzeit gibt, mit berücksichtigt.
Quelle: Magdeburger Volksstimme
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