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Donnerstag, 24.12.2009 Zurück zur News-Startseite

Zauberhafte Budenstädte in 13 Stadtteilen

Auch in diesem Jahr nahm die Volksstimme 13 Weihnachtsmärkte in den Stadtteilen unter die Lupe. In sieben Kategorien vergaben die Reporter im Weihnachtsmarkt-Test jeweils maximal fünf Weihnachtssterne. Das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen, GWAGruppen oder Bürger-Organisationen unterstützte auch die Stadtsparkasse wieder – und stellte ein Preisgeld von 700 Euro bereit.

Magdeburg. Und das ist das Ergebnis des zweiten Magdeburger Stadtteil-Weihnachtsmarkt-Testes: In der Kategorie Atmosphäre bekamen die Weihnachtsmärkte in Sudenburg, Neue Neustadt und Ottersleben die Maximalpunktzahl. Das umfangreichste weihnachtliche Warenangebot boten die Budenstädte auf dem Moritzhof und in Ottersleben. Beim Bühnenprogramm konnten Sudenburg, Neue Neustadt, Buckau und Diesdorf die maximale Punktzahl erreichen.

In Sachen Kreativangebote für Kinder vergaben die Volksstimme-Tester in diesem Jahr maximal 3 Punkte – und zwar an Neue Neustadt, Pechau, Stadtfeld, Randau und Alt-Olvenstedt.

Bei der Originalität sicherten sich nur die Buckauer volle Punktzahl – vor allem wegen ihrer kreativen Idee, gleich zwei extra für den Markt einstudierte Theaterstücke mit sublokalen Bezügen aufzuführen.

Die schönsten Weihnachtstannen entdeckten Volksstimme-Reporter in Sudenburg, Rothensee, Diesdorf und Ottersleben.

Die originellsten Weihnachtsmänner hatten Rothensee und der Hopfengarten zu bieten. Nur ein Stadtteilmarkt verzichtete traditionell ganz auf einen Rotwams – und das war der im Moritzhof.

Das Volksstimme-Fazit am Ende der Aktion, die übrigens von der Stadtsparkasse unterstützt wurde: Dank des ehrenamtlichen Engagements zwischen Alt-Olvenstedt und Randau haben die kleinen aber feinen Weihnachtsmärkte vor Ort in den vergangenen Jahren deutlich an Qualität gewonnen. Das spiegelt sich auch in den Besucherzahlen wider: Fast alle Marktveranstalter freuten sich in diesem Jahr über deutlich mehr Besucher als im Vorjahr, die Stadtfelder, Sudenburger und Rothenseer resümieren sogar eine "gefühlte" Verdoppelung der Gästezahl.

Mit dem Weihnachtsmarkt-Test 2009 würdigt die Volksstimme dieses bemerkenswerte Engagement der Akteure vor Ort für ihre unmittelbare Nachbarschaft. Schließlich wurden auch in diesem Jahr wieder alle Märkte ehrenamtlich organisiert. Dass sie überall für strahlende Kinderaugen und glückliche Momente gesorgt haben, ist ein Beweis dafür, dass es eben doch möglich ist, ohne große Etats und professionelle Veranstalter wundervolle Veranstaltungen in den Stadtteilen zu organisieren.

Beim Addieren der von Volksstimme-Reportern vergebenen Sternchen gewann der Weihnachtsmarkt Sudenburg mit 25
vor den Märkten in Rothensee, im Moritzhof und im Buckauer Engpass (jeweils 24 Sternchen). Auf den weiteren Plätzen mit jeweils 23 Sternchen folgen die Märkte in Pechau, Stadtfeld, Diesdorf und Ottersleben.

Die insgesamt 700 Euro Preisgeld, von der Stadtsparkasse freundlicherweise zur Verfügung gestellt, teilen sich: Die GWA Sudenburg (400 Euro), die Vereine "ARTist" (Moritzhof), IG Rothenseer Bürger und der Bürger- und Gewerbeverein Buckau (je 100 Euro). Sie alle wollen das Preisgeld nicht etwa in Glühwein für eine vereinsinterne Siegesfeier verwenden, sondern in weitere Aktivitäten vor Ort.

Auf dieser Seite blicken wir noch einmal auf die vier schönsten Stadtteilweihnachtsmärkte zurück.

Autor: Jens-Uwe Jahns (Magdeburger Volksstimme)

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