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Montag, 14.12.2009 Zurück zur News-Startseite

Volkmar-Schützlinge überrollen Preussen-Zweite nach der Pause

Durch einen 4:1-Erfolg im Stadtpokal-Viertelfinale über die zweite Mannschaft des MSV 90 Preussen gelang Germania Olvenstedt am Wochenende der Einzug in das Halbfinale gegen den SV Fortuna, welches am 6. Februar 2010 ausgetragen wird. Die Platzherren revanchierten sich gleichzeitig für die 2:4-Niederlage gegen den Ligakonkurrenten vor einer Woche.

Olvenstedt. Anders als vor Wochenfrist begannen die Gastgeber die Partie hektischer. Für die 2:4-Niederlage sollte Wiedergutmachung erzielt werden, doch dabei schienen die Olvenstedter übermotiviert. Die Preussen abgeklärt. Aus einer defensiven Grundhaltung wurde auf Fehler der Germanen gelauert. Und in der 30. Minute leistete sich Germanias Verteidiger René Müller einen Stellungsfehler, den Henning Hoffmann zum 1:0 für die Gäste nutzte. Durch diesen Rückschlag geschockt, gelang den Gastgebern bis zur Pause nicht mehr viel. Die Lemsdorfer hingegen zogen sich mit der Führung im Rücken zurück.

Nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Olvenstedter sofort das Geschehen auf dem Platz. Bode scheiterte in der 46. Minute nach Flanke von Mirko Schröter noch in guter Position. Doch bereits elf Minuten später konnte Thomas Zabel am langen Pfosten eine Freistoß-Flanke von Patrick Kohrmann zum Ausgleich in die Maschen set terbrochen, so dass ein langer Abschlag von Germania-Keeper Kay Uhlmann beim durchstartenden Kohrmann landete und dieser zum vorentscheidenden 3:1 einnetzte.

Torsten Zick im Preussen-Gehäuse brachte die Germania-Offensiven an den Rand der Verzweiflung, war aber beim letzten Treffer durch Weiland ohne Chance. Der bullige Mit zen. Weitere gute Möglichkeiten wurden ausgelassen, ehe in der 64. Minute Bode auf seinen Sturmpartner Sebastian Weiland zurücklegte und dieser zum 2:1 einschob. Die kurioseste Szene spielte sich in der 66. Minute ab, als die Gäste mit einer kleinen Rudelbildung im Germania-Strafraum beschäftigt waren. Der Schiedsrichter hatte das Spiel jedoch nicht un
telstürmer nahm den Ball gekonnt an, schüttelte seinen Gegenspieler ab und nutzte eine von vielen Germania-Chancen zum 4:1-Endstand. (87.).

Olvenstedt: Uhlmann – Berger, Sander, R. Müller, Schröter (83. Niemann), Zabel, Kohrmann, Schulze (73.), Bode, Weiland, Gasch (83. Bauerfeind).

Preussen II: Zick – Walzak (83. Wollnow), Hoffmann, Faber, Risch, Reichel (68. Naujoks), Müller, Meier, Mucke, Kagelmann, Behrend.

Autor: Maik Hoffmann (Magdeburger Volksstimme)

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